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Thema: M42 Duster, - ein Oldie von Tamiya in 1/35< Älteres Thema | Neueres Thema >
KLAUSH Offline
Oberleutnant




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    Geschrieben: Fr, der 17. 04. 2009,19:58 QUOTE

Hallo liebe Leute,

der Bericht läuft zwar schon ein wenig länger an anderer Stelle, aber nach einem dezenten kleinen Tritt nerv ich euch ihr nun auch den Oldie .

Ich bau zur Zeit am Tamiya M42-Duster mit Eduard-PE-Satz.



Da dieser Panzer von ein paar M16 abgesehen der erste echte FlaPanzer der Bundeswehr war, bau ich natürlich diese Variante. Große Abweichungen zur US-Version gibt es nicht, primär wurde die Beleuchtungsanlage angepasst. Es gab auch bei der BW kleine Varianten, aber anhand des vorliegenden Tamiya-Kits hab ich mich für die frühe BW-Version mit abgeschrägten Kettenschutzblechen und ohne Seitenschürzchen entschieden.

Eigentlich ist das kein Baubericht, sondern mehr oder weniger nur ein kurzer Überblick. Nachdem sich zumindest 2 Leute hier im Forum ebenfalls für diesen Flugabwehrpanzer interessierten, mach ich hier in Kurzform eine Aufstellung, was ich abweichend von Bausatz und PE-Satz noch dran gebasteltet habe.

Insgesamt ist es nix Spektakuläres, aber falls jemand die BW-Version bauen will, erleichtert das evtl. ein wenig die Recherche.

Noch eine grundsätzliche Anmerkung: Der Basiskit ist über 30 Jahre alt, und das merkt man ihm auch an. Die Passgenauigkeit war schon damals sehr gut, aber man muß im Gegensatz zu neueren Kits schon massiv zum Spachtel greifen. Die Grundmaße stimmen verblüffend genau, wie auch z.B. ein Vergleich mit dem aktuellen M41 von AFV zeigt. Aber in den Proportionen und im Detail gibt es schon kleine Abweichungen, die ich aber nicht alle behebe, weil das einen Fast-Neubau in einigen Bereichen gleichkäme. Mit schwebt einfach ein Modellchen vor, das den Gesamteindruck des Vorbilds so halbwegs wiedergibt, außerdem gibt es zur Zeit ohnehin keine Alternative zum Tamiya.

So, also in Kurzform:

- Verschließen aller Öffnungen, die u.a. wegen des ursprünglich von Tamiya vorgesehenen Elektroantriebs vorhanden sind:




- Absäbeln der angegossenen Stoßdämpfer und Ersetzen durch neue aus Evergreen-Rundprofil (grün) und Andeuten der Kegelfedern (auf der Proxxon gedreht; rot):




- Anbringen der hinteren Reflektoren am Getriebegehäuse; diese Teile sind dankbarerweise beim M41(G) von AFV doppelt dabei:




- Anfertigen der Rückleuchten; der Ring entsteht aus 4mm-Rohr, das von innen stark ausgedünnt wurde; das Innenleben ist ein Stück Gießast, an dessen Ende die Leuchten mit Feile und Schleifpapier angedeutet wurden. Die Halteplatte ist einfach ein Stück dicke Alufolie; das Kabel entstand aus 0,2mm Kupferdraht. Der Bausatzauspuff daneben wurde ebenfalls ausgebohrt für eine dünnere Wandstärke:




- Das Leitkreuz ist ebenfalls aus dem M41(G) entnommen und wurde mit etwas Draht verfeinert; Montage erfolgt nach Bemalung:




- Die Originalrückleuchten wurden bei der BW durch Tarnleuchten ersetzt; der Originalschutzring blieb. Auch hier entstand das Rohr und das Lämpchen innen aus Rundprofil; die Halterung hinten ist einfaches Rechteckprofil:




- Für die Frontblinker auf den Kettenblech wurde ein Stück transparenter Gießast viereckig gefeilt, poliert, der "Glasbereich" abgeklebt und der Rest silbern lackiert. Nach der endgültigen Lackierung sollte das halbwegs passen. Die Hauptscheinwerfer wurden ausgefräst und mit einem ausgestanzten Stück Verpackung "verglast"; der IR-Scheinwerfer wurde einfach Glanzschwarz lackiert. Dann ein ausgestanztes Stück Tamiya-Tape drauf und fertig. Ich hab auch grad auf den Foto gesehen, daß der Schutzbügel etwas schief ist, wurde aber schon korrigiert:




- Auf den Scheinwerfern sitzt noch ein Tarnlichtchen, das aus ein paar Plastikstücken grob zurechtgeformt und auf ein Rechteckstreifchen montiert:




- Die Frontluke erhielt einen Griff aus Draht:




- Die Unterseite der Luftfilter wurden mit etwas Sheet verschlossen; die Reinigungsstangen aus Draht eingesetzt:




- Das Werkzeug am Heck würde ebenfalls durch eines aus Draht ersetzt:




- Die Tankdeckel wurden mit etwas Draht und selbstgezwirbelten Kettchen verfeinert, weil ich die PE-Teile da zu grob fand_




- Da es in der Eduard-Anleitung nicht gut dargestellt ist: Der Schlauch endet hinten unter dem Luftfilter (hier roter Draht):




- Die Ersatzrohre sehen einfach **lieblich*** aus, waren aber dankbarerweise im Original meist in einer Schutzhülle verpackt; ein Stück Alufolie hilft hier weiter. Das Winkelprofil der Halterung ist ebenfalls ein Evergreen-Profilchen:




- Die vordere Halterung der Rohre entstand auch aus etwas Plastik und Messing:




Soweit zur Wanne.

Momentan soll aus dem Zeug das Geschütz entstehen:




Der Geschützturm ist von der Wandstärke eigentlich zu dick, aber ich hab echt keine Lust, den neu aufzubauen. Die Montageöffnungen des Bausatzes müssen verschlossen werden.




Schöne Grüße
Klaus


Bearbeitet von KLAUSH an Fr, der 17. 04. 2009,20:06
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KLAUSH Offline
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    Geschrieben: Fr, der 17. 04. 2009,20:00 QUOTE

Weiter geht´s:

- Absäbeln der runden Antennensockel an der Frontpanzerung und Ersetzen durch die bei der Bundeswehr-Version vorhandenen eckigen, die aus aufeinandergeklebten Sheetstückchen zurechtgefeilt wurden:



Man sieht hier auch, daß schon einiges zu Spachteln ist. Außerdem wurden die ganzen Öffnungen an der oberen Kante der Panzerung verschlossen und verspachtelt; dort werden die Bausatzteile durch PEs ersetzt.


- Ergänzen der Zylinder unten (Evergreen-Rundprofil, etwas Draht und Sheetstreifchen), die dem Bausatz komplett fehlen:




- Einbau der Streben innen am Turmheck, die ebenfalls fehlen:




- Absägen der Bausatzrohre; man wird gleich sehen, warum:




- Kleiner Tip: Der Zahnkranz sitzt entgegen der Bauanleitung NICHT mittig:




- Und zu guter Letzt: Wunderwunderschöne Messingrohre, die mir Burkhardt Masch gedreht hat (http://www.wkj61eqb.homepage.t-online.de/):





Die Rohre sind hier nur provisorisch angebracht und werden noch mit den unteren Rückholzylindern und den "Zinken" der Mündungsbremse ergänzt. Der Verschluß wurde oben mit etwas Plastik aufgebrezelt und außerdem wurden die Ladeöffnungen wirklich aufgebohrt/gesägt/gefeilt.
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KLAUSH Offline
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    Geschrieben: Fr, der 17. 04. 2009,20:02 QUOTE

Die Bausatzsitze wurden mit Draht ein wenig aufgepeppt, außerdem wurde die völlig überdimensionierte Sitzfläche ein wenig zurechtgestutzt, sprich: seitlich gekürzt und wieder etwas in Form geschliffen:




Dann mal ein Kapitel aus dem Buch: "Wie blöd kann man eigentlich sein???"

Ich Volldepp hatte die Deckplatte vom Geschütz falschrum aufgeklebt. Klasse Arbeit, Klaus!

Also das Ding mit Gewalt, Minisäge und Schraubendreher runtergerissen



und wieder korrekt aufgeklebt. Die Bruchstellen wurden zwangsläufig etwas verspachtelt...




Diese gebogenen Halbrohre am hinteren Ende des Geschützes waren mit der Grund, warum ich mich zunächst an dem Ding festgebissen hatte:


Quelle: http://www.primeportal.net

Ich hatte einfach zunächst mal keine Idee, wie die mit meinen Mitteln machbar wären. Aber wenn man lange genug nachdenkt...:

Zwei Sheetstücke wurden auf die passende Dicke geklebt und am Ende mit einer Rundung versehen, die von Radius her zu den von einem Freund als Fahrradständer bezeichneten Teilen passt:



Dann wurde die Kante abgerundet (mit Skalpell und MicroMesh):



Das Teil wird dann im Minischraubstock fixiert und bekommt ein über einer Kerze erwärmtes Stück von einer Blisterverpackung übergestülpt:



Mit dem Kreisschneider wird der Bogen abgetrennt



und als Ergebnis hat man etwas, was dem Fahrradständer zumindesst halbwegs nahe kommt.



Bearbeitet von KLAUSH an Fr, der 17. 04. 2009,20:07
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KLAUSH Offline
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    Geschrieben: Fr, der 17. 04. 2009,20:06 QUOTE

Die Fahrradständer sind montiert; die Halterung entstand aus 0,15mm-Messingblechresten:



Die Dinger sind einen Tick zu groß, aber das lass ich jetzt so.

Die MG-Halterung am Turmheck besteht aus Gießast- und Ätzteilresten; die weissen Scheiben wurden mit der Lochzange aus Sheet ausgestanzt:



Die vordere MG-Halterung ist nun auch soweit fertig; eine Kombination aus Plastikresten, etwas Messinblech für den Halteträger und den Eduard-Teilen vom Bausatz. Das MG selbst stammt aus dem Academy-MG-Set, das Rohr kommt von Aber.





Außerdem finden so langsam auch die restlichen Teile ans Modell.




Nun sind diese kleinen Zurrösen dran, die Eduard so reichlich beigefügt hat...

Irgendwie ist mir das schon fast zu winzig, aber die Dinger gehören nun mal dran. Das Problem ist, die Teile erst mal in Form zu falten. Abhilfe schafft ein einfaches Stückchen Evergreen-Profil 0,5 x 1mm, das auf einen Sheet-Rest geklebt wird. Da legt man das PE-Teilchen mittig drauf:



Dann mit der Skalpellspitze festhalten und mit der Flachpinzette erst von oben und dann von den Seiten vorsichtig beidrücken:



Das Skalpell fehlt hier, weil ich eine Hand zum Knipsen brauchte...

So hat man die Dinger echt ruckzuck gefaltet:





Dann mit der spitzen Pinzette vorsichtig in einen Klecks Sekundenkleber tauchen und anpappen. Der Turm ist übersät von den Dingern; da sind jetzt etwa 40 Stück drauf:





Beim letzten Bild sieht man auch schön, daß ich das Antennensockelproblemchen einfach lösen konnte, indem ich die Dinger aus einem anderen Bausatz geräubert hab, wo ich sie nicht brauchte. Da kommen noch die Drahtstäbe rein.

Am Verschlußblock sind nun auch die Visiere dran:

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KLAUSH Offline
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    Geschrieben: Fr, der 17. 04. 2009,20:09 QUOTE

Nachdem ich noch weitere 30 von den Miniösendingers an der Wanne angeklebt hab, hab ich mir dann endlich mal das Rohr vorgeknöpft. Dabei geht es um zwei Sachen, die noch anstehen: Die Mündungsbremse und die Rückholzylinder.

Erst mal zur markanten Mündungsbremse der Bofors.

Zuerst wurde ein Evergreen-Profil mit 0,5 x 1mm angelängt und die Rückseite durch Abschaben mit der Skalpellklinge V-förmig angeschrägt (hab ich leider nicht geknipst). Darauf wird im rechten Winkel ein dünnes 0,25mm-Profil aufgeklebt.



Nach dem Trocknen wird das dünne Profil mit dem kleinen Seitenschneider in eine halbwegs vorbildähnliche Form gebracht; dazu reichen zwei einfache Schnitte. Gerade für diese Zwecke liebe ich die Zange. Die ist jeden Cent wert.



 

Die Dinger wurden dann mit Sekundenkleber am Lauf angeklebt. Vorne das Bausatzteil...




Die Mündungsbremsen wurden noch mit einem Drahtring vervollständigt (0,2mm Kupferlackdraht). Auperdem wurde der Rückholzylinder angebracht; die Halterung wurde aus 2,5mm dicken Sheetrestchen zurecht gefeilt, -gebohrt und -geschliffen.



Ich denke mal, der Mehraufwand ist es wert, wenn man das Bausatzrohr so im direkten Vergleich sieht.

Ich werde den Verschluß getrennt lackieren, hab ihn aber nochmal zur Montage des vorderen Schutzschildes eingesetzt; so sieht das Ganze also nun aus:







Auf den Fotos ist der Drahtring an der Mündungsbremse etwas verschoben, wurde aber inzwischen korrigiert.

Achja, die Antennen bestehen aus 0,3mm Federstahldraht.


So, damit ist der Bau mal soweit abgeschlossen. Dann werden wir dem ganzen Geraffel hier mal Farbe verpassen (die Ketten sind schon grundlackiert):





Schöne Grüße
Klaus
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Fixa Offline
Stabshauptmann




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    Geschrieben: Fr, der 17. 04. 2009,20:23 QUOTE

Endlich mal wieder was von der besten Truppengattung  :23:

Sehr schöne Arbeit, die Du hier zeigst.
Gerade der Turm macht was her.

Gruss Felix


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Bugbear Offline
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    Geschrieben: Fr, der 17. 04. 2009,20:42 QUOTE

Das ist ja mal wieder was extremes hier. Erinnert mich gleich an joH´s Elefanten.  :D
Absolute Top-Arbeit. Meinen ehrlichen Respekt.  :gut:  :gut:
Werde das hier aufmerksam verfolgen.
Bist du hauptberuflich Uhrmacher ?  :36:

Gruß

Tom


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Gruß Tom
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joH Offline
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Seit: 10 2003
    Geschrieben: Fr, der 17. 04. 2009,20:57 QUOTE

Hi Klaus,

habe den Bericht schnell überflogen, aber sind mir schon unheimliche tolle Sachen aufgefallen, ich werde mir ihn nachher nochmal ganz in Ruhe zu Gemüte führen.
Spektakulär, was du da zauberst! Vor allem die Rohre, bzw. die Mündungsfeuerbremsen und die ganzen Details im Turm.

Grüße,
Johannes.


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Maxiplus Offline
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    Geschrieben: Fr, der 17. 04. 2009,22:28 QUOTE

Super Arbeit!  :11:
Da macht das Zuschauen richtig Spaß. Das ist Modellbau von echtem Schrot und Korn! Bin schon auf die Bemalung gespannt.

Wir hatten so ein Ding damals auch als Ausstellungsstück in der Kaserne rumstehen - neben einer 88 und einem voll funktionsfähig restaurierten M16.


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Markus Lack Offline
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    Geschrieben: Fr, der 17. 04. 2009,22:40 QUOTE

Hey Klaus,
wo sind die Bilder in Farbe und Bunt? :D
Spaß beiseite, ein Spitzenteil!
Ich spiele seit Jahren ebenfalls mit dem Gedanken das Teil zu bauen, allerdings schrecke ich immer wieder vor der Extraarbeit zurück. Ich hoffe dieses Jahr kommt endlich mal Ersatz für das Tamiya-Modell.
Zurück zu deinem Modell, ich finde es immer wieder wahnsinnig interessant deine Berichte zu lesen und ich stoße immer wieder auf neue Ideen die ich ggf. abkupfern könnte.
Ganz ehrlich, deine und Johannes´ Bauberichte gehören, zumindest meiner Meinung nach, zu den Besten und interessantesten.
Hoffentlich sehe ich das Modell bald mal live!


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    Geschrieben: Fr, der 17. 04. 2009,23:10 QUOTE

Zitat
Ich hoffe dieses Jahr kommt endlich mal Ersatz für das Tamiya-Modell.


soll jetzt nicht der M42 von AFV Club kommen ????    :3:
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Transporter Offline
Oberstleutnant




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Seit: 07 2003
    Geschrieben: Sa, der 18. 04. 2009,00:56 QUOTE

:) DA ISSER JA....

Wie immer von dir ein TOP Baubericht. Die "Gurke" :31: hab ich seit neuestem auch hier. Rohre sind auch schon geordert. :D Da kann man sich sehr viel abgucken... :31: Bin auf die Fortsetzung gespannt. :17:

Gruß


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KLAUSH Offline
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    Geschrieben: Sa, der 18. 04. 2009,07:47 QUOTE

Hallo,

danke euch!  :22:

@dickkopf: Hast recht, das wollte ich eigentlich auch dazu schreiben. AFV hat wieder einmal den Duster angekündigt, aber diesmal scheint es ernst zu werden. Immerhin haben sie mit dem M41 ja schon mal ein exzellentes Laufwerk für die Kiste.

Schöne Grüße
Klaus
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KLAUSH Offline
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    Geschrieben: Sa, der 18. 04. 2009,15:18 QUOTE

Das Modell wird als nächstes gereinigt und schwarz grundiert. Reinigen tu ich immer, indem ich mit der Airbrush satt Isopropanol aufsprühe und das dann wieder trocken puste. Die "Grundierung" ist einfach XF-69 oder XF-1 oder beides, ich nehm da immer irgendwas schwarz/dunkelgraues, das ich grad zu greifen krieg.



Die Räder im Hintergrund sind einfach mit Tesa Krepp fixiert, das umgekehrt auf ein Stück Pappe geklebt wird. Ist billig und praktisch.


Dann die erste richtige Lackschicht drauf. Da die frühen Duster mit der Originalfarbe von den USA übernommen wurden, kommt nur Oliv Drab in Frage. Ich hab eine Mischung auch Tamiya XF-62 Oliv Drab und XF-60 benutzt.







Die Rohre und die Visiere wurden mit einer Mischung aus X-18 (seidenmatt scharz) und XF-69 (nato black) lackiert; das kommt ganz gut in Richtung des brünnierten Metalls. Darum sind die Dinger auch hier maskiert.

Die Ketten wurden grundiert mit ModelMaster Metalizer Auspuff Metall; die Polster sind mit XF-69 Nato Black lackiert. Ich bin wieder mal begeistert von Friul, Preis hin, Preis her...




Nächster Schritt: Aufhellen der Grundfarbe mit Mattweiss, dazu noch ein Schuß Verdünner, und damit dann die Flächen aufhellen. Wenn der Effekt zu stark wird, kann man einfach etwas verdünnte Grundfarbe drübernebeln, bis es passt. Ich hoffe, man kann das auf den Fotos erkennen.








Schöne Grüße
Klaus
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KLAUSH Offline
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    Geschrieben: Sa, der 18. 04. 2009,16:00 QUOTE

Die Laufwerksteile sind soweit auch schon mal lackiert, ebenso der Kleinkram wie Feuerlöscher, MG und Tarnkreuz; die Decals sind ausgeschnitten:



Obwohl ich Laufrollen meist einfach mit dem Pinsel bemale, greife ich auch gern mal auf Schablonen zurück. Sehr praktisch sind diese Ringmesspappdinger, die ihr im Quelle- Neckermann- oder sonstigem Katalog mit Schmuck findet:



Die Lauf- und Stützrollen sind schon mal angeklebt; Führungs- und Treibrad kommen wegen der Metalloberfläche erst nach dem Glänzer/Mattlackauftrag fest dran. Aber so konnte ich auf jeden Fall schon mal die Kettenlänge kontrollieren. Und siehe da: Es fehlen etwa 1 1/2 Kettenglieder.



Bei der Länge hatte ich mich an der Bausatz-Vinylkette orientiert. Die Friul kann ich problemlos um zwei Glieder verlängern, aber die Bausatzkette wollte ich unter dem Aspekt nicht aufziehen wollen.

Wie dem auch sei: Ich find die Kette schick:




Übrigens kam gestern noch der neue Tankograd-Band zu dem Flakpanzern der BW. Natürlich sind auch viele Fotos vom Duster drin, und das erfreuliche ist, daß ich zumindest keine neuen Klopper am Modell gefunden hab.



Das Heft kann ich uneingeschränkt empfehlen!!!


So, damit seid ihr auf dem aktuellen Stand. Nachher kommt noch Erdal Glänzer auf das Teil und morgen die Decals.

Schöne Grüße
Klaus


Bearbeitet von KLAUSH an Sa, der 18. 04. 2009,16:00
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41 Antworten seit Fr, der 17. 04. 2009,19:58 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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