Forum: Flieger-Bauberichte
Thema: Italeri 2639 F-4E Phantom II 1/48
Eröffnet von: Keks_nascher

Beitrag von Keks_nascher an Mo, der 26. 02. 2018,15:06
Hoi,

Die Vorstellung des Kits gibt es hier: < Bausatzvorstellung >. Normalerweise sind die älteren Bausätze nicht so mein Fall. Aber versenkte Gravuren und der Preis von 6 Euro haben mich dann schon überzeugt.

Gebaut wird aus der Box. Geplant ist aufgrund des recht einfachen Fahrwerks die Darstellung im Flug. Piloten von Hasegawa müsste ich in den Weiten des Lagers noch haben.

Es wird eine US Maschine stationiert auf der Korat Royal Thai Air Force Base 1970.


Um folgenden Bausatz handelt es sich:

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Demnächst dann mehr.

Beitrag von Keks_nascher an Di, der 27. 02. 2018,11:15
Die ersten Schritte sind getan. Abwurftanks haben leider leicht verschiedene Durchmesser, wodurch an den Klebekanten Stufen entstehen. Generell viele Auswerfermarken, Spalten und Fischhäute. Die vierteilige Cockpitkanzel habe ich auch mal probeweise an den Rumpf gehalten, sieht nach Herausforderung aus.

Die Piloten stammen aus dem Hasegawa Set und wurden leicht angepasst. Lackierung des Cockpits erfolgt dann mit Tamiya XF-19 (da habe ich in der Bauanleitung der Tamiya 32er F-4E gelugt).

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Die Verklebezapfen, sowie Gegenstücke der Intakes wurden entfernt, sodass der Blick ins innere frei ist.

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Beitrag von Keks_nascher an Di, der 27. 02. 2018,14:59
Und während die Spachtelmasse vor sich hin trocknet, habe ich mir Gedanken zur Base gemacht. Die Phantom soll ja im Flug dargestellt werden.

Zunächst einmal im Internet geschaut und schnell fündig geworden. Der Umriss Vietnams wird dann auf die Base lackiert. Farbgebung siehe Flaggen von Nord und Süd.

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Im linken Bereich dann vielleicht noch ein graviertes Sockelschild mit Fliegernamen.

Eine Skizze im Maßstab 1:1 angefertigt (Ganz Old-School mit Bleistift und Lineal).

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Im Keller hatte ich noch eine recht große, sehr schöne Hartholz-Platte. In der Vergangenheit mal umsonst ergattert, sollte eigentlich auf den Müll. Darauf grob mit der Stichsäge einen passenden Ausschnitt herausgeschnitten, um danach die genaue Kontur der Base auszusägen. Leider keine Kreissäge vorhanden, aber man weiß sich ja anderweitig zu helfen. Also kurzerhand Stichsäge, Wasserwaage und Schraubklemmen gegriffen und den alten Schuhschrank im Keller zur Werkbank umgebaut (Die Schublade musste kurz heraus, um auch klemmen zu können).

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Bei einer Plattenstärke von rund 30mm und geführtem Schnitt dank Wasserwaage mit der Stichsäge (Dazu noch Bosch Grün) sind leider keine 100%igen rechtwinkligen Schnitte machbar, trotz langsamen Vorschub. Bin aber doch positiv überrascht. Habe jeweils noch zusätzliche 3mm Material zur eigentlichen Größe gelassen um die Kanten nachzubearbeiten. Aber da bin ich mir noch nicht im klaren ob es überhaupt notwendig ist. Stattdessen vielleicht lieber eine schöne Fase außen an den Kanten.

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Beitrag von Steffen23 an Di, der 27. 02. 2018,18:49
Servus Michi,

die Gestaltung der Base ist eine geniale Idee!!! :7:

Da bleib' ich dran.....

Hau rein,
Steffen :1:

Beitrag von Tobias Bayer an Di, der 27. 02. 2018,19:01
Flugzeuge sind zwar nicht so meines, aber die Idee für die Base ist Top.
Beitrag von Obi53 an Di, der 27. 02. 2018,19:38
Moin Michi,

da ich ein Phantom Fan bin und mir deine Idee für die Base extrem gut Gefällt werde ich dir jetzt mal Sauber über die Schulter Schauen :31:


Gruß Frank

Beitrag von Keks_nascher an Di, der 06. 03. 2018,14:51
Freut mich dass die Base Anklang findet  :)

Piloten und Cockpit sind soweit lackiert. Jetzt folgt eine Klarlackschicht und anschließend ein Wash. Und dann gehts ab in den Rumpf.

Zum Cockpit: Das ist Murks. Für die Armaturen liegen Decals bei, ich habe zuerst die Seitenarmaturen aufgebracht (inkl. Weichmacher) und erst dann feststellen müssen, dass die Decals für die Frontarmaturen nichts, aber auch nichts mit den Bausatzteilen gemein haben (Konturtechnisch). Hätte alles lieber mit Pinsel lackieren sollen.

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Beitrag von Keks_nascher an Di, der 20. 03. 2018,12:38
Piloten/Cockpit bekamen ein Washing, anschließend Mattlack und vom Cockpit ist nahezu nichts mehr zu sehen. Glück und Unglück zugleich  :D

Um den Flieger später anständig auf die Acrylstäbe aufstecken zu können wurden passende PVC-Rohre aus dem Baumarkt eingeklebt (Mr. Cement Deluxe). und Anschließend Tragflächen mit dem Rumpf vereint.

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Das ist nun der derzeitige Stand und das Modell macht noch viiiiel Arbeit. An den Tragflächen muss gespachtelt werden. An der Unterseite befindet sich zusätzlich ein großer Spalt zwischen Tragflächen und Rumpf. Auch hinten im Bereich der Nozzles hat man größeren Versatz. Alles soweit machbar.

Aber die Cockpitkanzel, die hat Potenzial den ganzen Flieger direkt in die Tonne wandern zu lassen. Sie ist vierteilig und es passt vorne und hinten nicht. Weder die Teile untereinander, noch die Kanzel selber an den Rumpf. Jetzt wird mir auch klar, warum jeder das Modell mit geöffneter Haube baut :30:

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Beitrag von Keks_nascher an Do, der 14. 06. 2018,13:54
An der Base habe ich weitergemacht. Aber was passiert wenn man voller Euphorie loslegt? Tja, die Karte hätte eigentlich genau andersrum auf die Base lackiert werden sollen. Die Löcher für die Acrylstäbe sind unten. Bei gedachter Präsentation des Fliegers steht die Karte auf dem Kopf  :bang:

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Beitrag von Steffen23 an Do, der 14. 06. 2018,15:54
Oh Mann, das hätte mir auch passieren können,
für sowas bin ich immer zu haben  :36:

Und nun? Karte nochmal neu?

Ich finde diese Art der Präsentation SEHR genial!!!

Hau rein,
Steffen

Beitrag von Keks_nascher an Do, der 14. 06. 2018,17:57
Nachdem ich die Maskierung abgezogen habe und alles tip top aussah, wurde ich schon misstrauisch  :12:

Ich bohre die Löcher jetzt noch auf die andere Seite und für die vorderen Löcher überlege ich mir was, mit dem Sockelschild sollte sich das maskieren lassen  :30:

Beitrag von Keks_nascher an Di, der 10. 07. 2018,20:01
Ich habe es gewagt und habe verloren .....

Nachdem das Biegen der Acrylstäbe (ich habe dafür diese modernen Gardinenschieber aus dem Baumarkt genommen, da kommt man auf einen Meterpreis von 1 Euro) mit dem Heißluftfön so einwandfrei ging ..... ich zeige doch erstmal das positive:

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Nachdem also das Biegen der Acrylstäbe so schön einfach war, kam ich auf die blöde Idee die Kanzel zu erwärmen um sie in der Breite etwas anzupassen. Fazit: Nie wieder. Keine Chance gehabt. Die Kanzel ist innerhalb kürzester Zeit kollabiert und jetzt brauche ich Ersatz. Leider läuft Italeri über Carson (Tamiya) und bei denen geht ohne Rechnung gar nichts.

Bilder der Katastrophe (hier sieht man auch die Riesenspalten die ich mit gezogenem Gussast aufgefüttert habe):

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Nach persönlicher Anfrage bei Carson belief sich der Preis für die Klarsichtteile auf 12,09 inkl. Versand. Fand ich etwas heftig. Den ganzen Kit kriegt man für 10 Euro mehr. Habe den Spritzling dann über den örtlichen Händler bestellt. Für 5,95 Euro  :30:

Also nächster Versuch:

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Beitrag von Joefi an Di, der 10. 07. 2018,21:17
Das mit den Gardinenschiebern ist ein guter Tipp. Ansonsten lese ich gerne mit…...
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