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Thema: Bemalung von Flugzeugmodellen, Panellines< Älteres Thema | Neueres Thema >
DasOpi Offline
Unteroffizier




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Beiträge: 335
Seit: 11 2002
    Geschrieben: Di, der 16. 08. 2016,23:17 QUOTE

Moin Flugzeuggemeinde,

nachdem ich mehrere Jahrzehnte im 1:35-Miliärberreich tätig war, haben meine Kinder mich mit Flugzeugmodellen zum Geburtstag überrascht.

Hier bekomme ich das Altern nicht so richtig hin.

Kann mir jemand raten, wie ich bei 1:72-Flugzeugen die Alterung richtig hinbekommen, so dass die Vertiefungen realistisch 'rüberkommen?
Welche Mittel soll ich in welcher Form nutzen, ohne dass es zu übertrieben scheint?

Auf meinem Tisch liegen Jets der 60er und der 2000er Jahre.

Danke im Voraus.


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Horrido und fette Beute
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Profile PM 
Rambazanella Offline
Gefreiter




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Beiträge: 17
Seit: 07 2016
    Geschrieben: Mi, der 17. 08. 2016,04:10 QUOTE

Hallo

Auch hier führen mehrere Weg zum Ziel, genau so wie nach Rom.....
Eine Möglichkeit wäre die versenkten Gravuren mittels Tusche zu betonen.

Hilfreich wäre es allerdings wenn du uns etwas mehr Input bezüglich der von dir verwendeten Farben/ Arbeitsweise geben würdest das macht es ggf. leichter dir hierbei zu helfen.

Meine persönliche Vorgehensweise mag hier nur als mögliches Beispiel dienen, verwendet werden dabei Acrylfarben:

1. Grundierung aller Bauteile mit einer einheitlichen Farbe/Füller.

2. Betonung der Gravur und deren unmittelbarer Umgebung mit dunkelgrauer oder schwarzer Farbe, aufgetragen mittes Spritzpistole.
( Neudeutsch=Preshading)

3. Aufbringen der Oberflächenbemalung/ Tarnung mittels Spritzpistole.
Dabei mit verdünnter Farbe, lasierend in mehreren Schichten kreuzweise lackieren so das eine kontrollierte Deckung erfolgt und entlang der Gravuren ein Schatten bleibt.

4. Nach vollständiger Trocknung der Farbe Decals aufbringen und nach ausreichender Trockenheit diese mittels Klarlack schützen/ versiegeln.

5. Wenn gewünscht Betonung der Gravur zusätzlich mittels Künstlerölfarbe die mit Feuerzeugbenzin verdünnt wird. Farbe dazu anrühren/ verdünnen, mittels Pinsel in die Gravur einbringen/ Kappilareffekt, kurzzeitig abtrocknen lassen und dann mit einem Küchentuch die überschüssige Farbe entfernen. Dabei sollte man vorzugsweise in "Flußrichtung"arbeiten, also z.B. Tragflächen von vorn nach hinten, Rumpf von oben nach unten.

6. Abschließend alles mit seidenmattem Klarlack versiegeln.

Bei Ölfarben zur Lackierung funktioniert das so nicht, das Feuerzeugbenzin löst die Farbe wieder an.
Des weiteren gibt es im Zubehör noch die diversesten Mittelchen die solche oder ähnliche Effekte zu erzeugen.
Wie bei vielen Dingen im Leben und Modellbau gilt aber auch hier:

Machen, probieren, scheitern, von vorn anfangen und sich seine Technik erarbeiten.

Das perfekte Modell baut sich eh nicht von 0 auf 100 in dem man sich etwas anliest, wenn einem das sowieso jemals gelingen sollte.  
Viel Spaß beim bauen,

Horrido!


Bearbeitet von Rambazanella an Di, der 23. 08. 2016,05:45
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Profile PM 
DasOpi Offline
Unteroffizier




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Beiträge: 335
Seit: 11 2002
    Geschrieben: Mo, der 22. 08. 2016,20:06 QUOTE

Moin und vielen Dank für diese Hinweise.

Ich besitze keine Airbrush und bemale alle meine Modelle auf uralte Weise nur mit dem Pinsel und Acrylfarben.

Mit dem Öl-Feuerzeugbenzin-Gemisch habe ich es versucht, muss aber wohl noch etwas weiter üben.

Aber wer aufhört besser zu werden, hört ja auch auf gut zu sein,oder?


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Horrido und fette Beute
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Profile PM 
2 Antworten seit Di, der 16. 08. 2016,23:17 < Älteres Thema | Neueres Thema >

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